Die 5 besten Spartipps für Studenten

Heute geht es um Finanzen! Ein Thema über das viel zu selten gesprochen wird. Das spiegelt sich auch in der Gesellschaft wider, in der ein Großteil der Bürger über finanzielle Sorgen klagt. Auch von Studenten hört man häufig, dass am Ende des Geldes stets zu viel Monat übrig ist. Während es sicherlich bei dem einen oder anderen an Einnahmen mangelt, hapert es beim Großteil der Studenten an bewusstem Konsum. So kommt es dann dazu, dass das BAföG oder das Geld der Eltern scheinbar einfach nie ausreichen, um die monatlichen Ausgaben zu deckeln. Aus eigener Erfahrung kann ich allerdings sagen, dass man sowohl von BAföG, als auch von Hartz IV gut leben kann, wenn man seine eigenen Ansprüche etwas mäßigt, seinen Konsum genau unter die Lupe nimmt und den einen oder anderen Tipp, den ich jetzt mit dir teilen werde, in die Praxis umsetzt.

1. Fixkosten

Zu den Fixkosten gehört alles, was wirklich fest monatlich anfällt. Also beispielsweise Miete, Strom und Gas, Handyvertrag, Fitnessstudiobeitrag, Internet, Versicherungen, Semesterbeitrag und auch Kosten für ein Auto.

Bevor du daran denkst, etwas zu optimieren, empfiehlt es sich, sich zuerst zu fragen: „Auf was kann ich verzichten? Was kann ich komplett streichen? Für was wird monatlich Geld abgebucht, obwohl ich es überhaupt nicht nutze?“ Häufig sind es „Kleinigkeiten“, doch bedenke, dass auch Kleinvieh Mist macht. Über Monate und Jahre summiert sich das dann zu einem ganz schönen Batzen Geld. Dieses Geld steht dir dann nicht mehr zu Verfügung, um es beispielsweise im Rahmen eines Sparplans anzulegen und dich so langfristig finanziell unabhängig zu machen. Wenn du etwas nicht nutzt, aber dafür bezahlst, dann ist das herausgeschmissenes Geld. Sei also wirklich radikal und miste gnadenlos aus! Nach dem Aussortieren können wir optimieren.

Miete
Dies stellt wahrscheinlich bei den meisten Menschen hierzulande eine der größten monatlichen Ausgaben dar. Überlege dir, ob du hier eventuell etwas ändern musst und kannst. Hierzu habe ich mehrere Tipps:

  1. Als Student, der knapp bei Kasse ist, muss man nicht unbedingt in einem eigenen Appartement leben. Meistens ist es günstiger, beim Studentenwerk ein Zimmer anzufragen, auch wenn man darauf 1-2 Semester warten muss. Diese Zimmer sind subventioniert und so kommt man in der Regel immer günstiger weg als auf dem freien Wohnungsmarkt. Natürlich erwartet dich hier kein Luxusappartement, aber wenn man ehrlich ist, fehlt es einem dort an nichts und man spart Unmengen an Geld.
  2. Ziehe in eine Wohngemeinschaft. Eine 1-Zimmer Wohnung ist pro Quadratmeter fast immer teurer als eine größere Wohnung. Zudem lernt man auf diese Weise neue und spannende Menschen kennen. Das kann dein Leben nachhaltig bereichern.
  3. Wenn sich die ersten beiden Punkte nicht umsetzen lassen, dann lasse dich nicht entmutigen, sondern übernimm stattdessen Verantwortung. Suche einfach selbst eine 2-, 3- oder gar 4-Zimmer-Wohnung, miete sie an und vermiete die freistehenden Zimmer an andere Studenten. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder alle Mitbewohner sind gleichberechtigte Hauptmieter oder du alleine bist der Hauptmieter und deine Mitbewohner sind deine Untermieter. Im letzteren Fall hast du zwar mehr Arbeit zu bewältigen und Verantwortung zu tragen, aber auch deutlich mehr Freiheiten – du wirst quasi selbst zum Vermieter. Ich selbst fand den Prozess, alles selbstständig zu organisieren und zu koordinieren sowie Verträge aufzusetzen sehr spannend. Auf diese Weise bekommt man ein Gefühl dafür, was einen erwartet, falls man sich in Zukunft dazu entscheiden sollte, eine Immobilie zu erwerben, um diese zu vermieten.

Strom und Gas
Es lohnt sich fast immer zu schauen, ob durch den Wechsel des Anbieters Geld sparen kann. Oftmals sind heutzutage sogar die „normalen“ Strom- und Gasanbieter teurer als die Ökovariante. Das bedeutet, dass du beim Wechsel nicht nur Geld sparen, sondern auch noch zum Umweltschutz beitragen kannst. Beim Vergleichen hilft dir beispielsweise die Plattform „CHECK 24“.

GEZ/ Rundfunkbeitrag: Man kann es drehen und wenden wie man will – solltest du nicht gerade ein Student sein, der BAföG bezieht, Sozialhilfe in Anspruch nehmen oder über einen Behindertenausweis verfügen, dann wirst du den Beitrag zahlen müssen. Denke aber daran, dass der Beitrag von aktuell 17,50 € (Stand: 18.02.21) nur einmal pro Haushalt zu entrichten ist. Wenn also einer der Bewohner in der WG zahlt, können sich die anderen befreien lassen und den zu zahlenden Betrag unter allen WG-Mitgliedern aufteilen.

Girokonto und Kreditkarte
Persönlich nutze ich seit Studienbeginn ein kostenloses Girokonto und eine Kreditkarte von DKB*. Dabei fand ich es im PJ, in Famulaturen und auf Reisen super praktisch, dass ich weltweit kostenlos Geld abheben konnte.

Versicherungen
Es gibt insgesamt zwei Versicherungen, die jeder Medizinstudent haben sollte:

  1. Krankenversicherung: Hier bist du entweder über deine Eltern versichert oder aber auf eigene Faust als Student. Versäume es also nicht, deine Studienbescheinigung einzureichen, damit du einen günstigen Vertrag bekommst.
  2. Haftpflichtversicherung: Diese Versicherung braucht in meinen Augen wirklich jeder und vor allem ein im medizinischen Bereich tätiger Mensch. Als Medizinstudent bekommst du diese zumindest bis zum Praktischen Jahr völlig kostenfrei über „Medi Learn“ bzw. den Hartmannbund oder Marburger Bund. Meist kann man bis zur Vollendung des 25. Lebensjahrs jedoch auch über die Eltern haftpflichtversichert sein.

Handyvertrag
Zu allererst würde ich mich fragen, ob ich wirklich das neueste Smartphone mit allen Funktionen benötige. Wenn du diese nämlich gar nicht nutzt, verschwendest du nur Geld, da das Smartphone nach kürzester Zeit seinen Wert verliert. Wenn du nicht unbedingt die ganzen exotischen Funktionen und die beste Kamera benötigst, dann würde ich versuchen, mir einen guten Deal auf Seiten wie „myDealz“ abzugreifen. Übrigens lohnt es sich finanziell fast immer, sich ein Smartphone auf einen Schlag zu kaufen und nicht im Rahmen eines Vertrags abzubezahlen.
Wenn es um den eigentlichen Vertrag geht, halte ich es einfach: Ich habe mir einen SMART S Tarif bei Lidl für 7,99 € abgeschlossen. Hier gibt es ein super Netz, mit 3 GB in meinen Augen ausreichend Datenvolumen sowie eine Telefon- und SMS-Flat. Den Tarif aufstocken kann man im Nachhinein immer. Um das zu vermeiden, versuche ich so oft es geht, kostenfreies WLAN unterwegs oder an der Uni zu nutzen. Ansonsten hilft es auch ab und an das eigene Konsumverhalten zu überdenken und den Fokus häufiger auf wirklich wichtige Dinge im Leben zu richten, statt nur auf den Smartphonedisplay. 

Semesterbeitrag
Je nach Bundesland und Uni fällt dieser sehr unterschiedlich aus – man kann da auch nicht viel dran drehen, aber es gibt einen Tipp, um sich eventuell zumindest einen Teil der Kosten zurückzuholen: Je nachdem wohin du zum Studieren ziehst, erstattet die eine oder andere Stadt dir einen Teil oder gar den gesamten Semesterbeitrag, wenn du deinen ersten Wohnsitz dorthin verlegst. Es kann sich also lohnen, sich hier schlau zu machen.

Transportmittel
In der Regel ist im Semesterbeitrag auch ein Ticket für die öffentlichen Nahverkehrsmittel enthalten, wodurch man recht entspannt zur Uni und zurück kommt, ohne extra Geld auszugeben. Ist das bei dir nicht der Fall und die Uni zum Fahrradfahren zu weit weg, ist ein Monatsticket meist die günstigste Alternative. Autofahren lohnt sich in der Regel nicht. Es gibt nur wenige Gründe, weshalb man als Student wirklich ein eigenes Auto benötigt. Meist kommt man sehr gut mit einem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln voran. So spart man laufende Kosten für Versicherungen, Benzin, Wartung und Reparaturen. Sollte man dann doch ab und zu ein Auto benötigen, gibt es mittlerweile in fast allen Städten die Möglichkeit, sich beim Carsharing anzumelden. Für einen Umzug empfehle ich, sich nach Angeboten für Studenten wie beispielsweise bei „studibus.de“ umzusehen.
Übrigens: Ein Fahrrad muss man ebenfalls nicht unbedingt neu kaufen, sondern bekommt dieses häufig günstig und in einem guten Zustand über Ebay-Kleinanzeigen, Facebookgruppen oder aber in Fahrradgeschäften, die gebrauchte Räder wieder auf Vordermann bringen. Ich habe mein Rad vor nun über 5 Jahren für 60 € in einer Werkstatt, die Menschen mit Behinderung beschäftigt, erworben und konnte mit meinem Kauf sogar noch ein sinnvolles Projekt unterstützen.

2. Bildung

Literatur
Die allermeisten Bücher für das Medizinstudium muss man nicht unbedingt neu erwerben. Man kann sie entweder gebraucht auf einem Bücherflohmarkt der Uni oder aber in Facebookgruppen kaufen und nachdem die Prüfungen rum sind, wieder verkaufen. Der Wert von medizinischer Literatur ist vergleichsweise stabil. Nichtsdestotrotz habe ich viele Bücher einfach ausgeliehen oder aber neu erworben, gut behandelt und weiterverkauft. Lasst eure Bücher auf keinen Fall längere Zeit im Regal verstauben, sonst werden mehrere Nachfolgeausgaben publiziert und ihr werdet eure Bücher nicht mehr los. Das bedeutet: Am besten erwerbt ihr eure Bücher gebraucht, lernt draus, meistert die Prüfungen und reicht diese anschließend zügig an andere Studenten weiter.

Einen Bonustipp habe ich noch: Schaut unbedingt auf die Homepage eurer Unibibliothek. Hier bekommt ihr in der Regel zahlreiche Bücher kostenlos zum Download bereitgestellt. So habe ich mir nicht nur medizinische Literatur, sondern auch zahlreiche andere Bücher aus völlig fremden Gebieten heruntergeladen, um meinen Horizont zu erweitern.

Präpbesteck, Kittel, Stethoskop, Reflexhammer
Auch bei diesem Punkt gilt, wenn möglich gebraucht zu erwerben. So habe ich mein Präpbesteck im ersten Semester auf einem Bücherflohmarkt gekauft, ebenso wie den Kittel für den Präpsaal. Im klinischen Abschnitt bekommt ihr die Kittel übrigens in der Regel kostenfrei durch die Uniklink gestellt.

Neu gekauft habe ich mir bislang mein Stethoskop* und einen Reflexhammer* der Marke MDF®*. Ich benutze die Instrumente dieser Marke bereits seit dem ich 16 Jahre alt bin und beim Roten Kreuz angefangen habe. Zuerst war es ein wirklich günstiges Stethoskop für 10 €, das allerdings wirklich alles konnte, was ich zum damaligen Zeitpunkt benötigt habe. Heute, nachdem mein Erstes über 10 (!) Jahre zuverlässig seine Dienste verrichtet hat, habe ich mir ein etwas teureres Doppelrohr-Modell* zugelegt. Dieses Stethoskop funktioniert für mich blendend und steht in meinen Augen einem Stethoskop für rund 100 € in Nichts nach. Bis heute kann ich mich über nicht beschweren und fühle mich im Arztalltag absolut zufriedengestellt.

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Übrigens: Wenn ihr genau drauf achtet, dann tragen J.D. und Dr. Cox in der Serie „Scrubs“ ebenfalls ein solches Doppelrohrmodell, wohingegen sich Chefarzt Dr. Kelso das Premiummodell in Gold gegönnt hat.

3. Kleidung

Jeder von uns muss sich etwas anziehen und ich persönlich stehe absolut nicht auf SecondHand-Kleidung. Solltest du kein Problem damit haben, dann nur zu. Als meine Familie und ich im Jahre 2000 nach Deutschland zogen, hatten wir kaum Geld zur Verfügung und ich bin jahrelang in gebrauchter Kleidung von Flohmärkten herumgelaufen. Heute möchte ich das nicht mehr und doch habe ich großen Respekt vor Menschen, die es dennoch machen. Das spart definitiv Ressourcen.
Bevor ich zu den handfesten Shoppingtipps komme, empfehle ich auch an dieser Stelle die radikale Methode: Überlege dir wirklich ehrlich, ob du neue Kleidung brauchst. Brauchst du wirklich 20 Hosen, 30 T-Shirts, 20 Taschen, 40 Paar Schuhe und 20 Blusen in deinem Kleiderschrank? Brauchst du sie wirklich oder handelt es sich hier womöglich sogar um einen Kompensationsmechanismus, weil du dich aktuell unglücklich, alleingelassen oder nutzlos fühlst? Hast du einfach nur Lust, dir etwas Neues zu kaufen oder brauchst(!) du wirklich diese hübsche neue Hose? Wären die meisten Menschen ehrlich zu sich selbst, so würden sie am Ende des Monats deutlich mehr Geld in der Kasse übrigen haben und könnten monatlich ein schönes Sümmchen zurücklegen, um sich so ein finanzielles Polster aufzubauen. Ja, das geht sogar als Student! In der Regel konsumieren Menschen, weil sie sich etwas „gönnen“ wollen, gerade schlechte Laune haben oder nicht wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen.
Solltest du also feststellen, dass du eigentlich genug Kleidung im Schlank hast, gerade aber dennoch das Bedürfnis verspürst, dir etwas Neues kaufen zu müssen, obwohl du knapp bei Kasse bist, dann frage dich, woran das liegt. Im Rahmen dieses Blogposts kann ich dir bei dieser Fragestellung leider nicht weiterhelfen, es liegt also an dir, dich selbst zu analysieren und Schlussfolgerungen draus zu ziehen. Es gibt hilfreiche Bücher, die dich auf deinem Weg unterstützen können.*
Solltest du feststellen, dass dein Kleiderschrank überquillt, dann sortiere gnadenlos alles aus, was du in den letzten 12-18 Monaten nicht getragen hast und stelle diese Kleidung auf Ebay oder spende sie. Alles ist besser, als die Klamotten verstauben zu lassen.

Shoppingtipps
Wenn man knapp bei Kasse ist, kann man unheimlich viel Geld sparen, indem man nicht auf Edel-Marken, sondern beispielsweise auf Eigenmarken von H&M, Jack & Jones oder auch Zara setzt. Sie bieten, je nach Kleidungsstück ein wirklich vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Hebe dir dabei unbedingt den Kassenbon auf und sollte deine Hose beispielsweise im ersten Jahr einreißen, dann kannst du von der Gewährleistung Gebrauch machen und dir das Geld wiedererstatten lassen.

Wie ich mir bei jedem Einkauf etwas Geld zurückhole*
Bevor ich zum nächsten Tipp übergehe, möchte ich mit dir noch eine weitere Möglichkeit teilen, um beim Einkaufen Geld zu sparen. Hierzu nutze ich selbst bereits seit einiger Zeit diverse Cashbackplattformen. Über diese hast du die Möglichkeit bei unterschiedlichen Shops wie H&M, Calvin Klein, Nike, aber auch bei Technik-Shops (Media Markt, Saturn etc.) und auch bei Reise, Essensbestellungen uvm. dir einen gewissen Prozentsatz deines bezahlten Geldes zurückzuholen. Bei mir stehen bei Shoop aktuell knapp 100 € aus.* Das kann sich also richtig lohnen.

Ausstehendes Cashback, Werbung

Übrigens: über meinen Anzeige-Link bekommst du 5€ Extra-Cashback auf den ersten Einkauf von mindestens 10€ Bestellwert und Bestellung innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung.

4. Hygieneartikel

Wie bei jedem Punkt zuvor, gilt auch hier sich zuerst zu fragen, ob du eine Sache wirklich benötigst oder nur konsumieren willst und dir deshalb gerade eine plausible Geschichte zurechtlegst.
Es spricht nichts dagegen, ab und an zum „Spaß“ zu konsumieren, nur sollte man sich dessen bewusst sein, um sich so nicht langfristig in finanzielle Schwierigkeiten zu manövrieren.

Bei Thema Deo, Duschgel und Co. setze ich persönlich gerne auf Eigenmarken von diversen Drogeriemärkten. Qualitativ bewegen sich diese häufig im oberen Bereich, sind preiswert und je nach Artikel verzichten die Hersteller auf Tierversuche. Lohnen kann es sich auch, sich bei den Discountern umzuschauen. Ab und an bekommt man hier Markenware im Vorteilspack und kann so den einen oder anderen Euro sparen und gleichzeitig hervorragende Qualität genießen. 

5. Feiern

Nun sind wir bei einem Thema angelangt, das bei zahlreichen Studenten ein riesiges Loch in die Kasse reißt! Feiern macht Spaß, aber noch mehr Spaß macht es, ohne finanzielle Sorgen ruhig schlafen zu können. Deshalb sollte man diesem Punkt besondere Aufmerksamkeit schenken und mal ehrlich seine Ausgaben für Clubeintritte, Alkohol und Zigaretten unter die Lupe nehmen. Wer über finanzielle Sorgen klagt, aber monatlich 200€ und mehr an der Bar lässt, der sollte so schnell es geht entsprechende Konsequenzen ziehen. Anderenfalls sollte man sich nicht über Geldsorgen beschweren und demonstrieren gehen, weil angeblich der Staat nicht genug leistet. An dieser Stelle ist Eigenverantwortung gefragt.

Wenn du übrigens denkst, dass ich nie Geld fürs Feiern verschleudert habe, dann irrst du dich gewaltig! Ich habe jahrelanges exzessives Feiern hinter mir und war zusätzlich auch noch Kettenraucher. Der Unterschied zu den meisten Studenten: Ich habe in dieser Zeit 50 €/ Stunde an der Bar verdient, habe Verantwortung für mein Handeln übernommen und dabei tatsächlich noch geschafft, Geld beiseite zu schaffen. Die Ausgaben müssen also stets in Relation zum eigenen Einkommen stehen und man sollte immer sicherstellen, dass man es schafft, monatlich etwas in einen Sparplan einzuzahlen, um später nicht permanent „gezwungen“ zu sein, arbeiten gehen zu müssen. Heute bin ich übrigens seit über 8 Jahren rauchfrei – das Geld, das ich so einspare, zahle ich in einen Aktiensparplan ein und investiere hiermit in meine finanzielle Unabhängigkeit.
Und nur so am Rande: Man muss sich Alkohol nicht teuer an der Bar kaufen, sondern kann entweder Vorglühen oder sich eine andere Möglichkeit suchen, um bei Laune zu bleiben.

6. Essen und Trinken

Hierbei handelt es sich um meinen absoluten Lieblingspunkt. Nicht nur weil ich es absolut liebe zu essen und das Thema Ernährung aus medizinischer Sicht spannend finde, sondern auch, weil ich genau weiß, dass man sich super gesund und dennoch günstig ernähren kann. Viele Studenten fragen sich, warum am Ende des Geldes immer so viel Monat übrig ist, ohne zu begreifen, dass sie unheimlich viel Geld für Essen und Getränke auf der Stecke lassen.

Getränke
Bis heute leuchtet mir nicht ein, warum man sich Wasser im Supermarkt kauft. Einerseits ist mehrfach belegt, dass das Leitungswasser in Deutschland absolut einwandfrei ist und das am besten kontrollierte Produkt weit und breit, andererseits muss man das Zeug ständig aus dem Supermarkt nach Hause schleppen und anschließend sich auch noch um das Zurückgeben der Pfandflaschen kümmern. Du kannst also viel Geld, Energie und deine wertvolle Lebenszeit sparen, indem du einfach nur deinen Wasserhahn öffnest!
Solltest du unbedingt Sprudel benötigen, dann empfehle ich einfach so ein Sprudel-Dings-Gerät für zu Hause*. Ich habe selbst keins, aber die Amazonbewertung helfen da sicherlich weiter und auch wenn es im ersten Augenblick teuer erscheint, so spart man sich damit auf Dauer Geld und Nerven.

Kaffee
Ok, ich verstehe… Kaffee ist das Grundnahrungsmittel jedes Studenten und bei Medizinstudenten fließt nur noch dieses schwarze Zeug durch das Gefäßsystem.
Dennoch: Es lohnt sich, seinen Kaffee nicht ständig unterwegs zu kaufen, auch wenn es der günstige Mensakaffee für 90 Cent ist. Auf den Monat gerechnet, läppert sich das enorm. Ich persönlich habe das Problem simpel gelöst, in dem ich mir eine größere Thermoskanne* zugelegt habe.
Diese fülle ich jeden morgen mit frischem Kaffee – früher direkt aus der French Press*. Heute, da ich mich noch mehr auf das Wesentliche im meinem Leben fokussieren will, benutze ich einen relativ guten Instantkaffee (Nescafé Gold Crema)*. Dieses Vorgehen spart Geld und macht einen Café-Besuch mit Freunden dann zu einem wirklich besonderen Ereignis. Für mich funktioniert dieses Vorgehen auf jeden Fall sehr gut. 

Lebensmittel

Vorbereitung ist King
Das Essen in der Mensa erscheint einem wirklich günstig und objektiv betrachtet, ist es das auch. Dennoch stecken in jeder Portion stets die Kosten für Mitarbeiter, Räumlichkeiten, Strom und Gas. Als Student, der auf seine Finanzen achten möchte, empfiehlt es sich, die Mensabesuche auf ein Minimum zu beschränken und sich sein Essen stattdessen vorzubereiten und mitzunehmen. In den ersten Tagen und Wochen wird es etwas umständlich erscheinen, doch bereits nach relativ kurzer Zeit, wird dieses Vorgehen zum Selbstläufer und man spart viel Geld und kann besser darauf achten, was und wieviel man wirklich essen möchte. Ich koche seit Jahren vor und nehme mein Essen täglich mit auf die Arbeit oder in die Uni. Dabei helfen mir vor allem die wasserdichten Tupperdosen von Lock & Lock*. Diese sind super praktisch, da sie absolut dicht halten (ich habe schon Suppen transportiert) und spülmaschinenfest sind. Sie begleiten mich nun bereits seit Studienbeginn – also seit rund 9 Jahren und waren bislang stets zuverlässig. Allein dieses Vorgehen hat mir geholfen meine monatlichen Ausgaben drastisch zu reduzieren. Falls du mehr dazu wissen willst, schreib es mir als Kommentar unter diesen Blogpost.

Ich habe es zwar bereits im ersten Abschnitt kurz angeschnitten, aber natürlich sollte man das Essen unterwegs beim Asiaten und Co. auf ein Minimum beschränken, wenn das Geld knapp ist. Ich persönlich esse so gut wie nie beim Imbiss, einfach weil ich lieber mein Essen selbst vorkoche und mitnehme. So wird ein seltener Restaurantbesuch dann auch zu einem wirklich besonderen Ereignis.

Alles in allem denke ich, dass man, indem man seinen Kopf einschaltet und sich etwas umschaut, seine monatlichen Ausgaben deutlich reduzieren kann. Das ist wahrlich kein Hexenwerk, sondern Bedarf lediglich etwas Planung und Aufmerksamkeit bezüglich seines eigenen täglichen Konsums.

6. Bonus – Money Management Buch

Da ich genau weiß, dass es sehr aufwändig sein kann herauszufinden, wo das Geld am Ende des Monats bleibt, will ich dir diesen Schritt erleichtern und lege dir deshalb ans Herz das #MediHeroes Money-Management-Buch zu nutzen, um eine Übersicht über deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben zu gewinnen. Dieses steht für dich völlig kostenlos zum Download bereit und kann ganz nach deinen Belieben abgeändert werden.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Cheers
Mischa Kotlyar

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